Hausstein
Kategorie Berge, Deggendorf am August 14th, 2011Heute bin ich von Deggendorf aus auf den Hausstein (917 HM) gelaufen. Vormittags hat es zum Teil noch stark geregnet und ich habe mich dazu entschlossen, abzuwarten, ob sich das Wetter noch bessert. Da der Regenradar zumindest bis 15 Uhr eine gute Prognose zeigte, bin ich dann zur Mittagszeit los. Der Weg war identisch mit dem zur Kanzel. Jedoch wollte ich bei Dietmannsberg unterhalb der Kanzel vorbei laufen und dann den Berg von Osten her angehen. Dies gelang mir nicht. In Dietmannsberg waren mir die Wege nicht mehr klar und ich habe eine Einheimische nach dem Weg gefragt. Sie sagte mir sinnvollerweise den einfachsten (kürzesten) und der führte erstmal steil nach oben. Nach kurzer Zeit wusste ich auch warum. Ich bin direkt auf die Kanzel gelaufen. Jetzt war mir natürlich klar, wo es lang geht, da ich die Wegschilder zum Rusel bei meinem ersten Kanzellauf schon gesehen hatte.
Inzwischen kam sogar die Sonne raus und nur der Waldboden war noch getränkt vom Regen. Teils kamen kleine Bäche den Waldweg herab.
Insgesamt war der Weg ab der Kanzel ein Traum für jeden Crossläufer. Leute, die sich die Beine gerne dreckig laufen, waren hier und heute gut aufgehoben.
Mein erster Zielpunkt war der Geßingerstein mit Blickrichtung Süden. Man erblickt weite Teile des Donautals.
Kurz danach kam man auch schon am Königstein vorbei mit Blickrichtung Südost. Hier verweilte ich erst kurz und nach meinem “Gipfelsturm” machte ich hier noch Brotzeit.
Große Felsformationen zeichnen den Gipfel des Haussteins. Leider ohne nennenswerte Aussicht, da der Gipfel bewaldet ist.
Nach meiner Pause machte ich mich zügig an den Rückweg, da ich schlechtes Wetter fürchtete. Aber es kam ganz anders. Die Sonne strahlte immer mehr und ich konnte problemlos nach Deggendorf zurück laufen. Ich hatte fast den eigentlich geplanten Weg erwischt, aber kurz vor Martinstetten hätte ich schon im Wald irgendwo rechts abbiegen müssen. Dann hätte ich mir ein kurzes Stück auf der Staatsstraße erspart, was natürlich wieder wegen den Autos gefährlich ist. Bei Haslach bog ich wieder in die Hinlaufstrecke ein und Deggendorf war nur noch 4 km entfernt. Zu Hause gabs dann ein eiskaltes Erdinger Alkoholfrei (mit Dank an Daniel) und ein verdientes und notwendiges Bad.




























