Heute war der erste Lauf der Crosslaufserie Inn-Salzach. Da ich nur drei Gehminuten zum Start hatte, bin ich natürlich dort hin und habe mitgemacht. Ich spiele mit dem Gedanken die Serie, so weit es zeitlich geht, ganz zu laufen. Von AÖ aus ist dies einfacher zu bewerkstelligen, als von Schwindegg aus, da fast alle Läufe (außer vielleicht der in Schwindegg) jetzt in meiner Umgebung sind. Vorher war das genau anders herum.
In die Serienwertung kommt man automatisch, wenn man mindestens drei der sechs Läufe absolviert. Bei der Serie gibt es eine Punktewertung. Man bekommt 10-8-7-6-5-4-3-2-1 Punkte für Platz 1-2-3-usw. Ab dem 9. Platz gibt es für jeden 1 Punkt. In 2009 habe ich es bisher zum einzigen Mal geschafft in diese Serienwertung zu kommen. Damals konnte ich in Altötting 3, in Schwindegg 6, in Burgkirchen 5 und in Mühldorf ebenfalls 5 Punkte holen. In der Endwertung wurde ich damit in meiner Alterklasse 4. mit 19 Punkten.
Ergebnis
brutto – offiziell
7,6 km in 33 min 50 s (4 min 28 s /km)
Platz gesamt: 041 von 072 (56,9%)
Platz Herren: 041 von 072 (56,9%)
Platz M20: 005 von 007 (71,4%)
Der Schwindegger Schlosslauf lief heuer sehr gut. Gleich nach dem Start habe ich versucht aus dem Feld herauszukommen. Vor mir war lediglich noch ein Läufer, der ein sehr hohes Tempo anschlug und so 50-100 Meter auf mich gut machte. Nach dem schnellen Beginn, habe ich mich auf einen Schnitt um 3:50 min/km eingependelt. Der Führende war ebenfalls in diesem Tempo unterwegs und der Abstand hielt sich konstant bei 50 Meter bis km 3. In der zweiten Hälfte des Rennens wurde der Vorsprung langsam geringer. Hinter mir war bereits weit keiner mehr zu sehen. Ab der Kurve beim Tennisheim konnte ich den Vorsprung auf 20 Meter verringern und bereits an der kleinen Holzbrücke war ich am Führenden dran. Kurz nach der Kurve vorm Sanatorium bin ich am Führenden vorbeigelaufen, ohne das Tempo erhöhen zu müssen. Bis zum Ziel konnte ich einen ordentlichen Vorsprung herauslaufen und bin zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest.
Nach dem 3. Platz im Vorjahr bin ich also dieses Jahr 1. geworden.
Ergebnis
brutto – offiziell
5,25 km in 20 min 22 s (3 min 53 s /km)
Platz gesamt: 001 von 052 (1,9%)
Platz Herren: 001 von 032 (3,1%)
Platz M20: 001 von 012 (8,3%)
Edit: Im heimischen “Mühldorfer Anzeiger” war ein Zeitungsartikel über den Lauf, den es auch bei ovb-online.de zum Nachlesen gibt.
Am Wochenende war wieder der Landersdorfer Crosslauf, eine familiäre Veranstaltung mit einer abwechslungsreichen Strecke. Es gibt keine Startnummern und keinen Stress. Startgebühr ist eine freiwillige Spende, die mangels passendem Geldschein, höher ausfiel als sonst.
Trotz der gut durchgefeierten Hochzeit am Vortag, habe ich mich überwunden, nach wenigen Stunden Schlaf, aufzustehen, und mit dem GG und der Sophia nach Landersdorf zu fahren. Bereits beim Einlaufen wurde mir klar, was alles noch vom Vortag in den Beinen steckt. Aber egal, hier geht es nicht um Zeit, sondern um den Spaß und das Drumherum.
Der Lauf war trotz des bedeckten Wetters super. Eben auch nicht zu heiß. Durchlaufen kann ich auch in dieser Konstitution die ca. 9,3 km. Und siehe da, ich war nur 5 s langsamer als vor zwei Jahren. Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht, liegt aber daran, dass wir am Anfang des Rennens mit nem unter 4er Schnitt los sind und ich dann doch jenseits der Anstiege einen Schnitt von weit unter 5 min/km halten konnte.
GG
8.Platz – 41 min 13 s
GG hat seine Zeit aus 2009 um mehr als 4,5 min verbessert. Das ist doch einen Extraapplaus wert.
Ergebnis
brutto – offiziell
9,3 km in 41 min 17 s (4 min 27 s /km)
Platz gesamt: 009 von 034 (26,5%)
Platz Herren: 009 von 030 (30,0%)
Auch mein zweiter Marathon in Wien war wieder ein voller Erfolg!
Vorgenommen hatte ich mir einen konstanten Lauf mit einem Schnitt von 5 min/km und das hat super funktioniert. Darüber hinaus haben wir dieses Jahr ein Videoprojekt durchgezogen, bei dem ich den Start und im Ziel mit einer Kamera am Käppi lief.
Unser Quartier bezogen Katha und ich wieder bei Gitti in Transdanubien.
Samstag:
Die Anreise am Samstag erfolgte ohne größere Probleme bei mäßigem Verkehr. Da Osterferien waren, wurde die Autobahn auch von Fahrern genutzt, die erkennbar mit einem fließenden Verkehrsfluß überfordert waren und Geschwindigkeiten nicht einschätzen können oder wollen. Das nervt, aber sonst ist es egal.
Gleich nach der Ankunft gab es gefüllte italienische Nudeln mit einem Pesto aus Gartenkräutern. Im Laufe des Nachmittags kam dann auch noch Kathas Cousin Christoph mit professionellem Kameraequipment. Abends gab es dann nochmal Nudeln. Dieses mal mit Speckwürfeln und Käsesoße. Kohlenhydrate sollten damit genügend im Körper sein und ich legte mich auf 23 Uhr ins Bett.
Sonntag:
Nach dem Aufstehen habe ich gleich mein Zeug für den Marathon hergerichtet und mich fertig angezogen. Zum Frühstück gab es nur eine kleine Semmel mit etwas Honig, da ich nicht mehr Hunger hatte und auch nicht zu viel drin haben wollte.
Auf halb Acht sind wir dann mit der U-Bahn zur Station “Alte Donau” gefahren, um uns mit meinen Eltern, Stephanie, Hanni und Rudi zu treffen. Diese hatten PowerGels für mich, die ich noch benötigte. Nachdem ich mich fertig hergerichtet hatte, sind die Fans auf die Strecke und ich habe mit Christoph noch die Käppikamera eingestellt und getestet. Danach hab ich mein Zielsackerl abgegeben und die erste Sequenz, den Gang zum Startblock, gedreht. In den ersten beiden Blocks war noch wenig los und ich konnte ganz vor gehen, um zu filmen. Hinter dem ersten Startblock war Platz, um sich etwas warmzulaufen. 20 Minuten vor dem Start reihte ich mich in den gelben, zweiten Startblock der rechten Straßenseite ein und ich war in diesem fast ganz vorne. Es folgte das übliche Wiener Prozedere mit Nationalhymne und einem Walzer. Die Blockabsperrung wurde beseitigt und unser Block ging auf den ersten auf.
Um 8:58 Uhr ein Knall und die Profis gingen auf die Strecke. Um Punkt 9 Uhr der zweite Knall und man konnte erkennen, dass ganz vorne die Köpfe zu wippen begannen. Das sieht immer klasse aus, vor allem, wenn die Wippbewegung immer näher kommt. Dann geht und läuft alles um mich rum auch los. Nach ein paar Metern kamen wir besser ins Laufen und schon passierte man die Startzeitmatte. Auf der Reichsbrücke hatte ich viel Platz zum Laufen und es herrschte kein Gedränge. Nach der Brücke sah ich zum ersten Mal alle meine Fans.
Mit der Kamera wollte ich eigentlich nur bis nach dem Praterstern laufen, aber Christoph schaffte es wegen anderer Filmaufnahmen und zu vielen Läufern nicht, mir diese abzunehmen. Daher lief ich bis nach km10 und erst kurz vor der Wienzeile wurde ich das Käppi los.
Das Rennen war super und ich konnte mit lockeren 5 min/km dahinlaufen, hatte Zeit mir das schöne Wien anzusehen und nach meinen Fans Ausschau zu halten. Die Gelübergaben funktionierten perfekt und auch die Einnahmen waren problemlos. Wegen des warmen Wetters habe ich ab und zu auch zwei Getränke zu mir genommen.
Die entscheidenden Kilometer über 30 beginnen mit einer Wende beim Ernst-Happel-Stadion, bei der ich wieder viele meiner Fans gesehen habe und noch für den langen Weg auf der Hauptallee zum Lusthaus PowerGels aufgenommen habe.
Diesen Marathon habe ich aber auch die letzten Kilometer gut laufen können und ich habe ab Kilometer 35 noch Tempo zugelegt. Auf dem Ring bei Kilometer 41,5 gab mir dann Christoph wieder die Käppikamera und mit dieser bin ich dann ins Ziel gelaufen.
Trotz des schönen Laufs, war ich froh, als es vorbei war. 42,195 km tun einfach immer weh, egal ob man am Limit läuft oder nicht. Nach dem Lauf gabs wieder eine Medaille, viel Wasser und ein Zielpaket mit Billa-Produkten. Als ich das abgesperrte Gelände für die Läufer verlies, habe ich meine Fans auch schnell gefunden und dann mein Zielsackerl abgeholt. Nach einem kurzen Ratsch, verabschiedeten wir uns kurz, denn es war bereits ein Essen für alle bei Gitti ausgemacht.
Gitti hat uns mit reichhaltigen Vorspeisenplatten, Wiener Schnitzel und Hähnchen verwöhnt. Als Nachspeise gab es von einer ehemaligen Arbeitskollegin Gittis ein leckeres Erdbeerdessert. Der Marathontag klang bei Superwetter auf Gittis Terasse aus.
Montag:
Ursprünglich wollten wir am Montag mit meinen Eltern das Schloss Schönbrunn anschauen, aber das hat sich dann nicht ergeben. Der Gitti haben wir versprochen, dass wir den Rasen mähen und das haben wir dann auch als Erstes gemacht. Danach wollten wir das Essl-Museum besuchen, aber es hatte montags zu. Kurzentschlossen sind wir ins Stift Klosterneuburg.
Danach haben wir uns auf unser Abendprogramm vorbereitet. Denn wir hatten Karten für “Tanz der Vampire” im Ronacher. Vorher waren wir gemeinsam mit meinen Eltern, Steffi, Hanni und Rudi Pizzaessen im Nikita. Das Musikal war super, auch wenn man sich an die im Gegensatz zur CD anderen Stimmen gewohnen muss. Bühnenbild und Special Effects (Flug von Graf von Krolock) machten einfach nur Spaß.
Dienstag:
Dienstag war der große Einkauftag. Wir haben mit meinen Eltern ausgemacht, dass wir uns um 9:30 Uhr in Parndorf zum Outletshopping treffen. Da wir uns beim Frühstück verratscht hatten, führen wir um diese Zeit erst weg. In Parndorf haben wir dann bis um 18 Uhr die Geschäfte unsicher gemacht und auch das ein oder andere gute Angebot gefunden. Leider bestätigte sich der Eindruck aus dem letzten Jahr, dass es nicht mehr so viele gute Sachen gibt, wie “früher”. Aber zumindest ich wurde fündig und habe mein Soll erfüllt.
Nach dem Abendessen haben wir mit Gitti dann Shrek IV angesehen und die Saga damit zu Ende gesehen.
Mittwoch:
Am Mittwoch hatten wir den Vormittag für uns alleine, da Gitti einen Termin in der Stadt wahrnehmen musste. Da Katha gestern in Parndorf nicht die Schuhe gefunden hatte, die sie unbedingt haben will, sind wir nochmal losgefahren, um ein paar Schuhgeschäfte in der Nähe durchzusehen. Nach dem Mittagessen haben wir es uns im Garten gemütlich gemacht und einfach nur entspannt und gelesen. Ich lese derzeit “Soldaten – Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben” von Sönke Neitzel und Harald Welzer.
Am späten Nachmittag sind wir dann zum Heuriger Sirbu gefahren und haben den leckeren Wein genossen. Dazu gabs gleich Abendbrot mit selbstgemachten Aufstrichen.
Der Abschluss des Abends fand in Gittis Kino statt, wo wir einen absoluten Hollywood-Klassiker anschauten. Danny Kaye in The Court Jester / Der Hofnarr. Bei diesem Film spielt auch Angela -Mord ist ihr Hobby- Lansbury mit, die ich zum ersten Mal in jung gesehen habe.
Donnerstag:
Am Tag unserer Abreise haben wir uns mit dem Aufstehen Zeit gelassen und dann gemütlich unser Zeug zusammen gepackt. Auf 10 Uhr dann ein letztes Frühstück mit Gitti. Unser Gastgeschenk, ein Bild von mir aufgenommen in Venedig, habe ich noch mit enormer handwerklicher Kunst an die Wand gehängt und dann sind wir in Richtung Deggendorf aufgebrochen. Natürlich haben wir den Wiener Benzinpreis auf der Heimfahrt genutzt und für 1,38 €/l vollgetankt.
Ergebnis
netto – offiziell
42,195 km in 3 h 29 min 12 s (4 min 58 s /km)
Platz gesamt: 1429 von 5933 (24,1%)
Platz M20: 0167 von 0552 (30,3%)
Ich habe es geschafft die zweite Hälfte des Marathons 10 s schneller zu laufen, als die erste. Dies bedeutet aber auch, dass ich das Tempo recht konstant halten konnte. Genau, was ich mir vorgenommen hatte.
HM1: 01:44:41
HM2: 01:44:31
Bei Brightroom.com gibt es zwei Videos mit mir.
Beim Zieleinlauf bin ich ab Sekunde 18 zu sehen und beim Passieren der 10 km-Marke ab Sekunde 12. Beide Male mit dem Kamerakäppi auf.
Christoph hat es mit seinem Team geschafft und ein super Video vom Marathon gemacht.
Vielen Dank und euch viel Vergnügen:
Bei strahlendem Sonnenschein und bis zu 25°C machte ich mich zu meinem ersten Stampfl Berglauf, einer Kultveranstaltung im Landkreis, auf. Der Berglauf findet bei Au am Inn statt, einem der schönsten Ecken im Landkreis Mühldorf.
Da ich die Strecke noch nicht kannte, lief ich eher zurückhaltend. Ich wollte auf jeden Fall verhindern, am Berg gehen zu müssen. Dennoch habe ich jetzt eine gute Zeit, die ich in den kommenden Jahren auch noch verbessern kann. Vom SVS waren viele Mitglieder am Start und an der Strecke. Eine super Stimmung im Team.
Ergebnis
brutto – offiziell
4,20 km / 200 Hm in 21 min 32 s (5 min 08 s /km)
Platz gesamt: 098 von 302 (32,5%)
Platz Herren: 092 von 242 (38,0%)
Platz M20: 014 von 029 (48,3%)
Heute war bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 9°C der Halbmarathon in Bad Füssing. Um 10 Uhr ging es auf die Strecke und ich habe versucht meine gewünschte Zielzeit gleich von Anfang an anzugehen. Leider fühlten sich meine Beine an, wie mit Beton ausgegossen und ich musste leider nach bereits 5 km feststellen, dass ich keinesfalls eine Pace von unter 4:20 min/km halten kann. Daraufhin habe ich mich ohne eine Gruppe zu finden alleine durch die Strecke gekämpft. Ab und an konnte ich mich ein paar Meter von überholenden Läufern ziehen lassen, aber im Endeffekt konnte ich nicht folgen.
Aber ich will mal nicht so sein, ich habe dennoch meine PB vom HM in Altötting aus 2007 um 40 s verbessern können. Aber ich hatte eine Zeit von unter 1:30 mir erhofft.
Der Lauf selbst zeichnete sich durch viele lange Geraden aus, denen ich durch stetiges in den Boden starren auswich. Die Passagen gen Westen wurden durch Gegenwind erschwert. An sich ist es eine schöne Strecke, aber aufgrund meiner persönlichen Situation konnte ich das nicht genießen. Ein großes Plus gibt es für die Verpflegungsstationen, die sowohl Tee als auch die Iso-Getränke warm anboten. Das hat man im Winter mancherorts schon anders erlebt.
Endlich im Ziel angekommen, erwartete mich ein umfangreiches Buffet aus Bananen, Äpfeln, Schokoriegeln, Müsliriegeln und Orangen. Und das Beste: Neben Tee und Iso gab es Erdinger Alkoholfrei. Da greift man gerne auch ein zweites Mal zu.
Ergebnis
netto – offiziell
21,0975 km in 1 h 33 min 15 s (4 min 26 s /km)
Platz gesamt: 133 von 842 (15,8%)
Platz Herren: 128 von 659 (19,4%)
Platz M20: 011 von 037 (29,7%)
Beim Silvesterlauf war es heuer etwas eisig auf den Wegen und die Bahnschranke stellte sich vielen Teilnehmern in den Weg. Meine Zeit war zwar schlechter als die im Vorjahr, aber ich konnte eine bessere Platzierung erziehlen.
2009
Ergebnis
brutto – offiziell
7,7 km in 31 min 40 s (4 min 07 s /km)
Platz gesamt: 013 von 088 (14,8%)
Platz Herren: 013 von 071 (18,3%)
+ 01 min 22 s
Die Organisation war wieder hervorragend. Es gab warmen Tee, Glühwein und Stollen.
Ergebnis
brutto – offiziell
7,7 km in 33 min 02 s (4 min 20 s /km)
Platz gesamt: 011 von 072 (15,3%)
Platz Herren: 011 von 066 (16,7%)
Der Schwindegger Schlosslauf lief im Allgemeinen gut. Von Anfang an war ich an dritter Stelle. Der spätere Sieger (aus meiner AK) bestimmte vom Start weg das Rennen und setzte sich mehrere Meter ab. Gefolgt wurde er von einem jüngeren Kollegen, der aber schon nach 1,5 km dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste. Nachdem ich ihn überholt hatte war ich kurze Zeit Zweiter, ehe ich von einem M45 wieder an die dritte Stelle gesetzt wurde. Diese Konstellation hielt bis zum Ende, da weder der Läufer vom SC Haag an Platz 4 mich noch angreifen konnte noch ich den konstant vor mir laufenden Läufer kontern konnte. Wegen der heißen Witterung war mir eine Steigerung am Ende nicht möglich und meine Durchschnitts-Pace war auch leicht über 4 min/km.
Mit meiner Zeit wurde ich im Gesamtfeld 3., in der AK 2. und in der internen SVS-Wertung 1., auch gut.
Ergebnis
brutto – offiziell
5,25 km in 20 min 53 s (4 min 00 s /km)
Platz gesamt: 003 von 050 (6,0%)
Platz Herren: 003 von 037 (8,1%)
Platz M20: 002 von 023 (8,7%)
Am Sonntag habe ich in Waldkraiburg beim 1. Lederhosen- und Dirndllauf im Rahmen des Volksfestes mitgemacht. Mit ca. 75 Teilnehmern war dies der größte in ganz Deutschland. Im Grunde ist es eine Gaudiveranstaltung über einen Kilometer vom Volkfest zum Rathaus und zurück. Jeder Zieleinläufer bekam eine große Wiesnbrezn am Band als Medaille, eine Maß Bier im Festzelt, eine hübsche Urkunde sowie einen Steinkrug der Stadt Waldkraiburg zum Stadtjubiläum. Kurzum ein Superding. Nach den Läufen (Männer/Frauen, Kinder, Paar) machten Katha und ich noch Mittag im Festzelt und warteten auf die Siegerehrungen.
Ergebnis
brutto – offiziell
1 km in 3 min 06 s (3 min 06 s /km)
Platz gesamt: 010 von 035 (28,6%)
Platz Herren: 010 von 025 (40,0%)
Zusammen mit Andy und Mike hab ich meinen ersten (Mini-)Triathlon in Heldenstein gemacht. Natürlich nur als Staffel. Der Andy schwamm, der Mike fuhr Rad und ich bin gelaufen. Wir wurden bei über 30°C erster in der Staffelwertung mit 5 Minuten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team. Es gab eine Urkunde, einen Pokal und jeder bekam eine Medaille.
Andy – ca. 240m Schwimmen
Mike – ca. 15km Radfahren
Ich – ca. 4,2km Laufen
Am Sonntag war ich mit insgesamt 60 Mitgliedern unseres Vereins in Mettenheim beim traditionellen Alleelauf. Wir haben wegen der hohen Anzahl an Startern erstmals den Preis für den teilnehmerstärksten Verein bekommen. Da auch Lauf10!-Teilnehmer den Lauf nutzen, um ihre Form bei ca. der Hälfte des Programms zu testen, waren auch Mutter, Vater, Tante und die Dani mit dabei.
Diesmal machte ich nicht den Fehler der Vorjahre und stellte mich zu weit hinten am Start an. Bereits 8min vorm Startschuss war ich im Startbereich und habe brav gewartet. Dies bescherrte mir den Genuss direkt hinter den Topläufern zu starten. Auf dem Foto unten stehe ich hinter der Nr.101, dem Sieger aus 2008, 2009 und 2010.
Vom Startschuss weg gab ich gleich Gas und es war herrlich frei zu laufen. Die Profis gaben Vollgas und ich mit einem kleinen Respektsabstand hinterher. Erst als wir schon auf Höhe der Kirche waren suchte ich mein Solltempo und ein paar Läufer überholten. Bei der Zeitnahme am ersten Kilometer hatte ich 3:42min/km, was etwas unter meinem Sollschnitt von 3:50min/km lag. Bereits an diesem Zeitpunkt des Rennens setzte mir mein ungesunder Lebenswandel der letzen Tage (lange auf, viel und gut gegessen und auch 1 oder 2 Bier) zu. Ich hatte schon beim Einlafen den Eindruck, dass sich ein Seitenstechen anbahnt und dieses Gefühl war latent. Aber ich bekam letztendlich keinen. Die Beine waren schwer, sehr schwer, und ich im Kopf auch nicht locker.
Da ich aber die Gelegenheit nutzen wollte meine PB zu schlagen, schaute ich alle paar Sekunden zur Kontrolle auf meinen Garmin, um kurze Leistungsschwächen sofort auszugleichen.
Kurz vor der Allee fing mich der Rudi auf dem Rad ab und begleitete mich ein paar hundert Meter und feuerte ordentlich an. Auf der Allee näherte ich mich noch einem Läufer aus meiner AK und lief auf. 200m vor Ende überholte ich und setzte mich 5m ab. Mein Kontrahent zog aber nochmal an und überholte zurück. Das wollte ich mir nicht gefallen lassen und setzte zum Zielsprint an. Als ich fast auf gleicher Höhe war entschied er aber das Sprintduell unmittelbar vor dem Ziel für sich. Das war für uns beide ein hartes Stück Arbeit, wie man unschwer an den unlockeren Gesichtsausdrücken erkennen kann.
Egal, auch wenn ich nicht mehr überholen konnte, so war das Primärziel erreicht. Sub 3:50min/km = sub 19:10min und das bedeutet ich bin in der Vereinsrangliste einen Platz höher anzutreffen. Ich konnte sogar die Marke von 19min unterbieten. Super!
Ergebnis
brutto – offiziell
5 km in 18 min 57 s (3 min 48 s /km)
Platz gesamt: 019 von 255 (07,5%)
Platz Herren: 019 von 160 (11,9%)
Platz M20: 006 von 020 (30,0%)
Ich habe es geschafft das von mir gesteckte Ziel bei weitem zu übertreffen.
Katha und ich fuhren bereits am Vortag zu Gitti, einer guten Bekannten, die uns freundlicherweise die ganze Zeit bei sich wohnen ließ. Auf der Fahrt nach Wien haben wir in St.Pölten noch Kathas Cousin abgeholt, der auch zwei Tage in Wien verbringen und sich den Marathon anschauen wollte. Nach der Anreise haben wir unser Quartier bezogen und uns etwas im Garten ausgeruht. Als Abendessen gab es natürlich noch eine große Portion Nudeln und dann bin ich auch bald ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen habe ich mein Laufzeug hergerichtet und bin dann zur U-Bahn-Station “Alte Donau” gefahren, wo ich mich mit Gittis Arbeitskollegen und Leiter des ORF-Laufteams, Rainer, getroffen habe. Dieser hat mir am Vortag meine Startunterlagen abgeholt, sodass ich mich darum nicht auch noch kümmern musste. Vielen Dank nochmal.
Nachdem ich mir mein “1860″ umgebunden habe, gab ich Katha noch meine restlichen PowerGels und verabschiedete mich zum Warmlaufen. Dieses fiel aber eher kurz aus und ich begab mich dann in Richtung Startblock. In welchem ich war, weiß ich gar nicht so genau, aber ich glaube im zweiten. Ich war also ausreichend weit vorne. Nun musste ich nur noch 15 Minuten lang warten, bis es endlich losgehen sollte.
Den Startschuss habe ich gar nicht gehört, aber auf einmal setzte sich unser Block in Bewegung. Wir joggden locker dahin und ich schaute auf den Boden, wo die Zeitnahmematten, also der eigentliche Start, waren. Nach 200 Metern war es dann so weit. Ich hatte inzwischen Tempo aufgenommen und dann ein fliegender Start. Die ganze Reichsbrücke voller Leute, aber dennoch relativ gute Bewegungsfreiheit. Es folgte der erste wunderbare Moment des Laufs. Von der Brücke geht es bergab auf eine lange Gerade bis zum Praterstern und man lief direkt in eine tobende Zuschauermenge hinein. Super! Ein Video von Kathas Cousin ist unter den nächsten Fotos. Sie haben sich am Ende der Brücke in die Fahrbahnmitte gestellt und den ganzen Läufertross gefilmt.
An dieser Stelle gleich ein großen Dankeschön an Katha, Christoph, Stephanie und meine Tante Hanni, die mir zum einen zugeschaut und zum anderen von Foto bis PowerGel alles Logistische gemeistert haben. Auch sie sind an diesem Tag wahrscheinlich einen Halbmarathon gerannt, wenn man ihre U-Bahn-Ralley zusammenfasst.
Praterstern, Hauptallee, Schüttelstraße (I) und dann die ganze Wienzeile runter Richtung Schönbrunn. Die ersten 15km vergingen schnell und ohne Probleme. Ich habe ein sehr gutes Tempo angeschlagen und habe mich auch von vielen Halbmarathonis, die gleichzeitig gestartet waren, verleiten lassen schnell zu laufen. Aber auch wenn es viele, viele Läufer waren, so war es doch das einsamste Rennen, das ich je gelaufen bin. Ich habe zu keinem Zeitpunkt jemanden gefunden, der mein Tempo über mehr als 500 Meter lief. Immer waren sie zu schnell oder wurden dann von mir überholt. Ich habe mich also nicht an jemanden hängen können. Daher war mein Forerunner mein bester Freund und ich habe nur auf meine min/km-Anzeige geschaut. Anfangs versuchte ich nicht über 4:40 min/km zu kommen, was auch gelang.
Nach Schönbrunn ging es eine Parallelstraße zur Wienzeile wieder zurück und am Ende dieser Straße bogen wir auf den Ring und die Halbmarathonis durften in die Hofburg abbiegen. Eine wahnsinns Stimmung war um das Ziel, sodass ich mich da schon auf mein Ende freute. Nachdem tausende Halbmarathonis weg waren, waren auf der Strecke die Mitläufer dünner gesäht. Und es war plötzlich ganz ruhig. Nach der Stimmung am Ziel durfte man hier nicht melancholisch werden und sich auch nicht vom jetzt entgegen blasenden Wind stören lassen. Kämpfen, Schnitt halten, Schwedenbrücke. Über die Donauuferstraße wieder zur Schüttelstraße (II), wo ich zum ersten Mal Läufer sah, die mir entgegen kamen. Darunter die österreichische Topathletin, der Publikumsliebling, Andrea Mayr. Diese war leicht zu erkennen, weil sie ein eigenes Auto hatte, das vor ihr fuhr.
Am Ernst-Happel-Stadion war dann ein Wendepunkt mit vielen Zuschauern. Dann wurde es ernst. An km 31 bog man wieder in die Hauptallee Richtung Lusthaus. Eine 2 km lange, endlose Gerade, die man erst runter und dann wieder rauf laufen musste. Hier heisst es sich zusammenzureißen und das Tempo zu halten. Nicht nach vorne ins Nichts starren, sondern den Blick auf den Vordermann oder den Boden richten. Böse Gedanken an Krämpfe oder Stehenbleiben sofort aus dem Kopf streichen und einfach weiterlaufen.
Nach der Hauptallee wieder die Schüttelstraße (III) am Donaukanal. Leicht bergauf kamen km 36, 37, 38, kämpfen! Dann endlich, ich sehe die Brücke Richtung Innenstadt. Bald kommt die große 4, bald schreien die Massen. Doch noch waren nur wenige Leute am Wegesrand. Ich dachte, dass auch am Radetzkyplatz schon Leute stehen, aber das war wie leergefegt. Durch diese Einsamkeit musste man noch alleine durch, km 39.
Aber dann war es so weit. Km40. Abbiegen auf den Ring. Links und rechts Menschen, Musik, eine lange Gerade. Ich laufe zwischen den Tramschienen. Angenehmer glatter Bodenbelag. Im Kopf stellt sich die Gewissheit ein, dass jetzt nichts mehr schiefgehen darf. Nicht mehr kann! Ein super Publikum, es wird angefeuert. Ich überhole einen Hasen. Bei km 41 folgt man dem Ring nach rechts. Ich weiß, dass das die letzte Kurve vor der Zielkurve sein muss. Noch mehr Zuschauer. Tempo erhöhen? Nein, noch nicht. Geht eh nicht mehr. Tempo halten. Gute Idee! Die Zuschauer stehen jetzt bereits hinter Absperrgittern. Man ist abgeschirmt. Die Straße gehört nur noch den Läufern. Man merkt, dass es jetzt ernst wird. Von weitem seh ich links vorne an der Kurve den ORF-Kameraturm. Ein Blick auf die Uhr. 3:16:irgendwas. Wahnsinn. Ich habe durchgehalten. Zielkurve aufs Tor der Hofburg. Ich reiße die Arme hoch. Die Fotografin schießt und signalisiert mir, dass sie mich hat. Ich laufe durchs Tor. Blauer Teppich, Ziel zum ersten Mal in Sichtweite, 200m, Cheerleader links und rechts, volle Zuschauertribühnen. Es ist wunderbar! Noch ein Fotograf, Arme hoch, das Ziel im Auge. Endspurt! Muss alles Überholen was noch vor mir ist. 3 warens noch ungefähr. Ins Ziel *piep* *piep*, zwei Matten beenden das Abenteuer. Noch einmal laut schrein und auf die Uhr schaun: 3:17:45 zeigt sie an. Wunderbar!
Nach dem Ziel taumel ich an einer jungen Dame vorbei, die mir eine Medaille umhängt. Ich taumel in den Hinterhof und hole mir was zu trinken. Neben den tausenden Getränkeflaschen setzte ich mich auf den Tisch. Ich bin da. Ich habs echt geschafft. Viel kann man nicht denken. Ich trinke aus und hole mir neue Flaschen. Dann gehe ich raus, bekomme ein Finisher-Paket in die Hand, das gefühlt einen Zentner schwer ist. Keine Kraft in den Armen. An der Hofburg gehts vorbei zu den Kontainern mit den Gewandsackerln, wo ich schnell meinen Pulli holen will. Es ist etwas kalt. Nachdem ich ihn habe treffe ich auch schon Stephanie und Katha und nach 10 Minuten haben wir uns auch mit Hanni und Christoph zusammengerufen. Es ist echt vorbei. Meine Beine fühlen sich super an, ich kann sie beim gehen schon nicht mehr richtig abbiegen. Erinnerungen an Füssen werden wach. Das heißt wieder tagelang Schmerzen beim Treppen gehen. Aber ich kurierte mich dieses Mal schneller aus als nach Füssen. Am Mittwoch war ich schmerzfrei.
Ergebnis
netto – offiziell
42,195 km in 3 h 17 min 44 s (4 min 42 s /km)
Platz gesamt: 0642 von 5051 (12,7%)
Platz M20: 0079 von 0519 (15,2%)
Abschließend noch die Fotos vom Christoph und der Zielbereich als Video.
In Ismaning war ich heute alleine, weil Vereinskamerad Dirk II sich nach dem Kampfhundangriff auch noch erkältet hat.
Ich stelle die guten Eindrücke voraus:
Es war ein herrlicher Tag mit wolkenlosem Himmel, Sonnenschein und 5°C.
Ideal zum laufen. Auf der Straße war kein Verkehr, sodass ich in 45 Minuten nach Ismaning fahren konnte.
Vor dem Start hat der Veranstalter schon ständig durchgesagt, dass schwierige Bedingungen herrschen, aber der Weg in der früh geräumt wurde. Einzelne Stellen könnten aber immer noch schwierig sein.
Das war leicht untertrieben. Das Einzige was man bei ca. 60% der Strecke gebrauchen konnte waren die Spurrillen, da diese fest waren. Der Mittelstreifen des Weges war Tiefschnee. Links und rechts, Tiefschnee.
Ismaning war wie gewohnt gut besucht. Da nun alle in die Spurrillen wollten, konnte man zum Überholen ständig in der Mitte laufen und wurde dort natürlich auch von vielen blockiert. Bis Km 5 hab ich nur überholt, da keiner ein Tempo lief an das ich mich hängen konnte (altes Problem, viele langsame reihen sich vorne beim Start ein).
Der eigentlich schöne Weg an der Isar ist daher bei viel Schnee nicht für einen Wettkampf geeignet, bei dem man seine Zeiten angreifen kann.
In Flußrichtung hatte man Rückenwind und folglich auf dem Rückweg, gegen den Fluß, Gegenwind, der aber nicht das Hauptproblem war. Das Laufen im Schnee zehrte an den Beinmuskeln, da man ständig nach hinten Wegrutschte und kein Tempo aufbauen konnte. Der zu verwendende Schuhtransponder ist, anders als der ChampionChip, ein großes, plattes Viereck, das schwierig einzufädeln ist und ich hatte danach Probleme die Schuhe ordentlich fest zuzuschnüren.
Ich will es aber nicht schlechter machen als es war. Wenn man sich im Kopf von dem Gedanken verabschiedet hatte eine gute Zeit zu laufen, dann war es schön. Die zweite Hälfte lief ich konstant in gutem Tempo und überholte noch viele Läufer. Nach dem Lauf gabs Tee und Wasser sowie Krapfen und Zitronenkuchen.
Trotz dieser Umstände wurde der Fischer geschlagen und ich hatte mir bei der Heimfahrt ein Eis bei McDonalds verdient.
Natürlich ist es jetzt für mich schwierig eine Aussage wegen der Form zu machen, da ich keine Zeit habe, die man vergleichen kann. Aber ich denke, dass es gut gelaufen ist. Nach dem Gewühl am Anfang (bis ca. Km 2) wurde ich nicht mehr überholt, da ich ein einigermaßen hohes Tempo wegen der vielen Überholvorgänge angeschlagen hatte. Das stimmt dann doch zufrieden.
Netto hatte ich 1:36:01. Also richtig netto. Habe beim Start nämlich keine Matte gesehen und die 16 Sekunden Differenz kommen ziemlich genau an meine Wartezeit hin.
Ergebnis
netto – offiziell
21,0975 km in 1 h 36 min 17 s (4 min 34 s /km)
Platz gesamt: 107 von 920 (11,6%)
Platz Herren: 102 von 721 (14,1%)
Platz M20: 017 von 054 (31,5%)
Mein erster Silvesterlauf in Dorfen ist gut vorüber gegangen. Ich bin mit meiner Zeit und meiner Platzierung zufrieden.
Gleich zu Beginn des Laufes geht es eine lange Steigung hinauf aus dem Isental. Danach läuft man eigentlich stetig bergab oder in der Ebene. Nach der Steigung habe ich noch zwei Läufer überholt und ab dann änderte sich um mich gar nichts mehr. Ich konnte weder den Läufer vor mir einholen, noch wurde ich ernsthaft attackiert. Wenn nicht mein Cousin kurze Zeit neben mir hergefahren wäre, dann wäre es schon fast ein einsames Rennen gewesen.
Aber nach dem Rennen war es super. Tee, Glühwein und Stollen. Lecker!
Leider fing es an zu regnen und ich war froh schon unterdach stehen zu können.
Ergebnis
brutto – offiziell
7,7 km in 31 min 40 s (4 min 07 s /km)
Platz gesamt: 013 von 088 (14,8%)
Platz Herren: 013 von 071 (18,3%)
An einem richtig schönen Herbsttag ging es in Mühldorf an den Start. Gelaufen wurde vom TSV-Gelände weg, unter der Innbrücke durch und dann ins Naherholungszentrum Starkheim. Das Wetter war derart mild, dass der GG und ich uns entschlossen haben mit kurzer Hose und kurzem Shirt zu laufen. Alles andere wäre während des Laufes zu warm geworden.
Beim Lauf selber konnte ich anfangs für eine längere Zeit mich einer Gruppe anschließen die einen Schnitt von unter 4 min/km lief. Diese spaltete sich nach ca. 3 km auf, wobei ich mit drei weiteren Läufern dem hohen Tempo der anderen nicht mehr folgen konnte bzw. wollte.
Für die erste Waldrunde kam dennoch ein Schnitt von 4:02 min/km raus. Die zweite Runde war mit 4:07 min/km etwas langsamer und davon geprägt, dass ich mich an andere angehängt habe, wobei wir den ein oder anderen Läufer überholt haben.
Als es gegen Ende der zweiten Runde auf den Rückweg zuging, habe ich den letzten meiner Gruppe überholt und versucht auf eine 30 m vor mir laufende Zweiergruppe aufzulaufen. Gleich nach einer kleinen Brücke, welche einen Zufluss des Inns überspannt, konnte ich den ersten der Zweiergruppe überholen.
Dem Zweiten war ich auf der Spur, aber dieser hatte noch Reserven. Kurz vor Ende, als es unter der Innbrücke durch und dann leicht bergab ging, zog dieser sogar noch an und ich dachte mir, wenn ich jetzt nicht mitgehe und noch einen drauflege, pack ich ihn nicht mehr.
Im Graph kann man erkennen, dass ich von 15 km/h bis fast 20 km/h nochmal beschleunigen musste, um den hartnäckigen Kontrahenten zu überholen.
Als ich vorbei rannte, merkte ich, dass auch dieser nochmals anzog und versucht an mir dran zu bleiben. Daher musste ich zwingend die hohe Geschwindigkeit bis zum Ziel halten. Als kleines Extra konnte ich 5 m vor dem Ziel noch einen weiteren Läufer überholen, den ich wegen der Zielkurve eigentlich gar nicht mehr gesehen hatte.
Dann war es endlich vorbei, ich holte mir einen Becher warmen Tee und ging die Strecke etwas zurück, um auf GG zu warten.
Dieser kam dann auch bald und beendete seinen Lauf als 58. im Gesamteinlauf (10. M20) mit einer Zeit von 40:15.
Eine gelungene Veranstaltung!
In der Gesamtwertung der Crosslaufserie wurde ich 4.
Mit dem dritten hätte ich punktgleich werden können, wenn ich in Marktl gelaufen wäre. Aber da hatte Fußball den Vortritt.
Ergebnis
brutto – offiziell
8,8 km in 35 min 29 s (4 min 03 s /km)
Platz gesamt: 025 von 076 (32,9%)
Platz Herren: 024 von 075 (32,0%)
Platz M20: 005 von 011 (45,5%)
Serienwertung (Punkte: 19)
Altötting (3)
Unterneukirchen (-)
Schwindegg (6)
Marktl (-)
Burgkirchen (5)
Mühldorf (5)
In Burgkirchen ging es bei optimalen Laufbedingungen an den Start. Man durchläuft eine kleine Runde im Halsbachgraben und sodann 3 lange Runden von ca. 2 km.
Die Strecke war durch einige lange Steigungen und Gefälle geprägt. Man lief über Forst-, Wald- und Kieswege, sowie ein kleines Stück über Asphalt. Ein super Crosslauf also, bei dem man sich richtig austoben kann.
Im Rennen schloss ich mich gleich von Anfang an einer kleinen Dreiergruppe an, die, nachdem sich das Feld am Ende der ersten kleinen Runde etwas gestreckt hat, einen für mich guten Schnitt lief. Die Führungsarbeit übernahm ein Mettenheimer aus meiner Altersklasse von dem ich wusste, dass ich die letzten Rennen etwas stärker war als er. Anfang der zweiten großen Runde wurde mir das Tempo der anderen zwei zu langsam und ich setzte mich ab. Mein Ziel war es auf eine ca. 50 m vor mir laufende andere Dreiergruppe aufzuschließen. Dies gelang noch vor dem großen Anstieg in der letzten Runde. Nachdem ich einen am Ende des Anstiegs überholt hatte, wurde ich gleich wieder zurücküberholt und beschränkte mich nunmehr darauf das jetzt anziehende Tempo als Hinterster der Vierergruppe zu halten. Ca. 200 m vor dem Eingang in den Graben nahm ich mir ein Herz und zog in hohem Tempo an zwei Mann vorbei. Auch zu dem vordersten Läufer konnte ich im Graben aufschließen und beim Zielspurt rannte ich an ihm vorbei.
Hoffentlich kann ich auch den letzten Crosslauf der Serie in Mühldorf noch laufen und vielleicht kann man den GG dazu bringen mich zu begleiten.
Ergebnis
brutto – offiziell
6,6 km in 29 min 17 s (4 min 09 s /km)
Platz gesamt: 018 von 052 (34,6%)
Platz Herren: 017 von 051 (33,3%)
Platz M20: 005 von 010 (50,0%)
Serienwertung (Punkte: 14)
Altötting (3)
Unterneukirchen (-)
Schwindegg (6)
Marktl (-)
Burgkirchen (5)
Mühldorf (21.11.09)
Der Lauf heute fand bei Sonnenschein und milden Temperaturen statt. Sehr gutes Laufwetter. Ein beständiger kühler Westwind bescherte bei der ersten Hälfte des Laufes bis zur Wendemarke Gegen- und danach Rückenwind. Besser so als anders herum.
Mit dem gestrigen Fußballspiel und dem darauf folgenden Billardturnier in den Knochen ging es um 10 Uhr in Richtung Dorfen. Katha, Miki und ich parkten innenstadtnah bei GG&Sophia.; Zusammen mit den beiden ging es dann über den Gallimarkt zur Startnummernausgabe. Danach hatten wir noch ca. 10 Minuten zum Warmlaufen und schon waren wir am Start.
Beim Lauf versuchte ich von Anfang an vor dem Hauptfeld zu sein, um nicht nach dem Start zu sehr behindert zu werden. Das klappte gut. Ab km 2 zog sich das Spitzenfeld weit auseinander und manche mussten ihrem hohen Anfangstempo bereits Tribut zollen. Ich versuchte meinen Schnitt immer unter 4 min/km zu halten und nahm nach kurzen langsameren Stücken sofort wieder Tempo auf.
Kurz vor dem Ende konnte ich den letzten Starter in meiner Sichtweite noch “schlucken” und lief unbedrängt an unserer Fankurve (inzwischen auch Beule&Vroni; dabei) vorbei.
Und was soll man sagen. Was sich bei den 10 km nie ausgegangen ist, klappte bei 5 km sofort. Ich war in Dorfen schneller als in Mettenheim! Ein neuer persönlicher Rekord auf 5 km und der 6. Gesamtrang. Ergebnis
brutto – offiziell
5 km in 19 min 20 s (3 min 52 s /km)
Platz gesamt: 006 von 068 (08,8%)
Platz Herren: 006 von 045 (13,3%)
Platz M20: 004 von 007 (57,1%)
Danach ließen wir den Lauf am Bauernmarkt bei Schweinebraten, Radler und Apfekiache ausklingen. Ein schöner Sonntag Vormittag.
Am Freitag hat uns Claudia informiert, dass am Sonntag in ihrem Dorf ein Crosslauf stattfindet und eher zum Spaß gefragt, ob wir mitmachen. Aber mit sowas spaßt man nicht, denn der GG und ich kommen dann wirklich. Und so gings heute um 9 Uhr auf die ca. 9,3 km lange Strecke. Gestartet wurde am Ortsrand und dann gings durch Feldwege und eine kleine Ortschaft in den Wald, wo eine lange Steigung auf uns wartete. Ein wenig rauf, ein wenig runter, war wohl allgemein das Motto des Laufes. Dadurch dass die Sonne richtig schön schien, war der Lauf anstrengend, aber bei dieser Landschaft natürlich dennoch wunderbar. Die Verpflegung war absolut top! Es gab zwei Verpflegungsstationen während des Rennens (also eine, aber man kam zwei mal vorbei), was bei der Hitze und den anstrengenden Steigungen mir sehr entgegen kam. Nach dem Rennen gab es Wasser, Cola, 2 verschiedene Limosorten (alles aus dem Hause CocaCola) und Erdinger Weißbräu Alkoholfrei. Zu Essen gabe es Melone, Aprikosen, Bananen, 3 verschiedene Kuchen und für die Kinder Maoam etc. Mit der Startgebühr bekam man auch ein schönes “Erdinger Weißbräu Alkoholfrei”-T-Shirt, mit dem auch dann die meisten gleich gelaufen sind. Startnummer gab es keine, da 90% der Läufer dem Zielschreiber persönlich bekannt waren. Nach dem Schmaus am Buffet gingen wir 20 Meter weiter, wo der Wirt in Landersdorf draußen Tische, Bänke und Sonnenschirme aufgestellt hat und dann Weißwürste anbot. Während des Essens, dann noch die Siegerehrung und danach fuhren wir auch schon wieder heim. Eine sehr gelungene Veranstaltung.
GG
13.Platz – 45 min 40 s
Ergebnis
brutto – offiziell
9,3 km in 41 min 12 s (4 min 26 s /km)
Platz gesamt: 004 von 051 (07,8%)
Platz Herren: 004 von 041 (09,8%)
Andy, GG, Rudel und ich haben angefeuert von Babi, Claudine und Katha unseren ersten Lauf über 5 km beendet. Das Wetter war eigentlich sehr gut zum Laufen, aber beim Start gab es ein paar Regentropfen. Ich habe mich am Start ziemlich weit nach vorne gestellt, was sich als Glücksgriff erwies, da es nach dem Start immer etwas eng wird und, wie immer, auch langsame Läufer vorne sich einreihen und viel aufhalten. Ich konnte den ersten km mit 3:45 laufen, während Andy&Co;, von hinten startend, lediglich auf 4:20 im besten Falle kamen.
Meine Beine fühlten sich heute sehr träge an. Meine Durchschnittszeiten pro km waren allgemein in Ordnung. Lediglich bei km 4 schlich sich ein Durchschnitt von über 4 Minuten ein. Ein super Grillabend bei Claudine (Dank an die Gastgeberin (und auch an Rudel fürs Grillen)) hinterlässt halt doch seine Spuren, die ich gerne in Kauf genommen habe.
Im Allgemeinen waren unsere Zeiten aber sehr gut:
Andy
steigerte seine Trainingszeit von ca. 22:30 min (mit Pause bei der Hälfte) um fast 1 min auf 21:42 min (ohne Pause *g*, wobei netto noch ca. 10-15 s in Abzug zu bringen wären). Damit wurde er zweitbester Schwindegger auf 5 km.
Rudel
blieb etwas unter der Trainingszeit von 23:26 min und lief 23:10 min (wobei wieder 10-15 s netto in Abzug zu bringen wären).
GG
war nach einer kleinen Laufpause nach dem anstrengenden Lauftrainingslager im immerhellen Schweden auch wieder mit dabei. Von ihm weiß ich keine Trainingszeiten, aber in Mettenheim lief er 22:10 min.
Mir
gelang es meine Bestzeit auf 10 km geteilt durch 2 zu unterbieten, was auch mein Ziel war.
Ergebnis
brutto – offiziell
5 km in 19 min 31 s (3 min 55 s /km)
Platz gesamt: 032 von 339 (09,4%)
Platz Herren: 032 von 211 (15,2%)
Platz M20: 007 von 021 (33,3%)
Der Hochgern wurde mir dieses Jahr zum Verhängnis.
Von Anfang an spürte ich die schweren Beine vom Fußballspiel tags zuvor und hatte daher früh zu kämpfen. Im Gegensatz zum letzten Jahr (Dauerregen) hatten wir heuer ein super Sommerwetter, was aber den Nachteil hat, dass das Laufen etwas härter wird. Die ersten 5 Kilometer hatte ich noch eine durchaus akzeptable Zeit und ich bin vor allem durchgelaufen. Aber das sollte sich bald ändern, denn wenige Meter darauf machte sich die Erschöpfung deutlich bemerkbar, sodass ich zeitweise gehen und sogar ein paar kurze Pausen einlegen musste. Dies war weniger ein Problem mit dem Kreislauf oder der Puste, aber ich hatte einfach keine Kraft mehr in den Beinen. Genau hier schlägt dann der Berglauf richtig zu, denn im Gegensatz zum Flachland bringt das Weitergehen keine Erholung, sondern schmerzt genauso, da sich ja die Steigung nicht ändert. Mit Müh und Not habe ich mich dann ins Ziel gekämft und endlich konnte ich wieder etwas trinken. Nach 2 Bananen und 2 Orangen gings mir dann wieder gut.
Gemütlich haben der Martin und ich noch zwei Weißbier getrunken, ehe dann auch noch Andy, Babi, Katha, Claudine und Rudel zum Hochgernhaus hoch kamen. Ab dann waren spätestens die Mühen vergessen und das super Wetter sowie der grenzenlose Ausblick entschädigten für viel.
Trotzdem verbleibt etwas Wehmut, denn mit meiner letztjährigen Zeit wäre ich heuer im ersten Drittel gewesen und in meiner Alterklasse nicht einmal Letzter. Aber was solls. Es gab einfach zu viele Faktoren, die gegen eine gute Leistung sprachen. Ergebnis
brutto – offiziell
7,5 km / 905 Hm in 1 h 06 min 40 s (8 min 54 s /km)
Platz gesamt: 095 von 113 (84,1%)
Platz Herren: 082 von 093 (88,2%)
Platz M20: 014 von 014 (100%)
Der Crosslauf in Schwindegg fand heuer an meinem Geburtstag statt, was mich aber nicht davon abhielt mitzulaufen. Das Wetter war super und man wurde auch richtig dreckig. So solls sein. Mit meinem Ergebnis bin ich auch zufrieden, da ich ja seit Altötting weiß, wie anstrengend so ein Crosslauf wirklich ist und was für Zeiten für mich überhaupt möglich sind.
Ergebnis
brutto – offiziell
8,5 km in 36 min 53 s (4 min 21 s /km)
Platz gesamt: 029 von 048 (60,4%)
Platz Herren: 029 von 048 (60,4%)
Platz M20: 004 von 007 (57,1%)
Serienwertung (Punkte: 9)
Altötting (3)
Unterneukirchen (-)
Schwindegg (6)
Marktl (10.10.09)
Burgkirchen (24.10.09)
Mühldorf (21.11.09)
Der Crosslauf in Altötting war schwerer als erwartet. Mag zum einen daran liegen, dass ich schon lange keinen Crosslauf mehr gelaufen bin und daher keine Vergleichswerte hatte, oder zum anderen daran, dass ich einfach nicht fit genug war.
Die Strecke ging vom Start an gleich einen kleinen Anstieg hinauf, um dann noch länger und steiler bergab zu gehen. Unten gings dann entlang eines Baches bis zu einer Brücke und auf der anderen Seite wieder zurück, woran sich ein langer Anstieg schloss, bis man auf der Straße war, wo man den Bach wieder überquerte und zum Ziel kam. Insgesamt musste man diesen Kurs 5 mal durchlaufen und bereits nach der ersten Runde wäre ich gerne beim “Ziel” stehen geblieben. Aber es ging ja weiter…
Die Strecke war matschig und durch das milde Wetter haben sich viele Pfützen gebildet.
Wahrscheinlich habe ich etwas zu schnell angefangen, da ich bereits früh damit kämpfen musste kein Seitenstechen zu bekommen. Ein guter (Straßenlauf-) Schnitt war mit dem ewigen auf und ab nicht zu erreichen und der weiche Boden verlangt von einem mehr Krafteinsatz ab.
Ich war froh als es vorbei war und weiß jetzt, was mich bei einem Crosslauf erwartet, sodass ich das nächste mal besser vorbereitet starten kann.
Von der Platzierung her bin ich im Niemandsland meiner Altersgruppe, da die schnellen Läufer alle mind. 1 Minute schneller waren und die langsameren 3 Minuten hinter mir.
Aber ich konnte wenigstens (wieder) alle, die unmittelbar vor mir in Sichtweite waren, mit einem Endspurt den letzten Anstieg hinauf überholen, wobei zu sagen ist, dass ich von all diesen selbst vorher überholt wurde.
Gut war, dass mich die “Profiläufer” nicht überrundet haben, was theoretisch möglich gewesen wäre (der Gesamtsieger (natürlich meine Altersklasse) war ca. 7,5 Minuten schneller als ich. Da ich pro Runde ca. 7,2 Minuten gebraucht habe war ich nur 30 Sekunden schneller).
Ergebnis
brutto – offiziell
8,5 km in 35 min 54 s (4 min 14 s /km)
Platz gesamt: 047 von 104 (45,2%)
Platz Herren: 047 von 104 (45,2%)
Platz M20: 007 von 012 (58,3%)
Serienwertung (Punkte: 3)
Altötting (3)
Unterneukirchen (07.03.09)
Schwindegg (28.03.09)
Marktl (10.10.09)
Burgkirchen (24.10.09)
Mühldorf (21.11.09)
Der Lauf in Dorfen war vom Wetter her perfekt getroffen. Strahlende Herbstsonne nachdem sich der Frühnebel aufgelöst hatte. Leider konnte ich meine Leistung vom letzten Jahr (40 min 39 s) oder gar die von Mettenheim (39 min 27 s) nicht wiederholen. Ich war einfach nicht fit an diesem Tag, was vielleicht auch am Vorabend lag, der sich bis in die frühen Morgenstunden zog. Aber das war mir persönlich nicht so wichtig, da ich wegen dem anstrengenden Fußballspiel vom Freitag sowieso Schmerzen in den Beinen hatte und damit nicht mit Bestzeiten rechnete.
Auf 10:30 Uhr fuhr ich zum GG, bei dem wir mein Zeug deponierten. Dann ging es zu Fuß in die Stadt, um die Startnummern zu holen. Zurück bei GG zogen wir uns lauffertig um und gingen wieder rein in die Stadt zum Warmlaufen. Auf dem Weg gabs noch “an Apfekiache”, der letzte Kräfte später freisetzen oder auch nur den Hunger vor dem Lauf stillen sollte.
Die Strecke war eigentlich wie letztes Jahr, also durchs Isener Tor aus der Stadt raus ins Isental und dort eine Pendelstrecke. Unterschied war, dass man zurück nicht durch den Stadtpark lief, sondern den Hinweg entlang.
Besonders gefreut hat mich, dass ich *tadadaaaa* 3. in meiner Alterklasse wurde und somit erstmals auf dem Trepperl stand. Daher habe ich sogar noch Sachpreise erhalten. Ergebnis
brutto – offiziell
10 km in 41 min 23 s (4 min 09 s /km)
Platz gesamt: 033 von 161 (20,5%)
Platz Herren: 032 von 126 (25,4%)
Platz M20: 003 von 011 (27,3%)
Es ist vorbei, es ist geschafft!
Ich habe meinen ersten Marathon beendet. Gelaufen bin ich am 27.07.2008 in Füssen im Allgäu.
Wegen des frühen Starts (7:30 Uhr) sind wir schon am Vortag angereist und waren dann am Alatsee (geschütztes Gebiet, klarstes Wasser, kein Zivilisationslärm, Erholung pur!) übernacht. Der Wecker hat bereits um 5:30 Uhr geklingelt. Sogleich haben Katha und ich uns schnell hergerichtet und den Rest unserer Sachen abreisefertig verstaut. Um 6 Uhr gabs dann Frühstück, wobei ich mich auf Kaffee und eine Semmel beschränkte. Danach wurde noch schnell das Zimmer bezahlt und schon gings los Richtung Füssen, was 4 km entfernt liegt. Nach kurzem Warmlaufen und einigen Fotos ging es dann auch schon los.
Vorgenommen hatte ich mir eine Zeit von 3 h 40 min, auf welche ich auch meinen Forerunner 305 programmiert hatte (virtueller Gegner). Aber bereits nach ein paar Kilometern fühlte ich mich kurz hinter der Gruppe um den 3:30-Pacemaker am wohlsten und lief deren Tempo mit, was sich auch bis Kilometer 30 nicht ändern sollte. An der Strecke war Katharina mit dem Fotoapparat an 4 Punkten platziert, die wir vorher ausgemacht hatten und die sie mit dem Rad abfuhr, um Fotos von den Schwindegger Läufern (Jo, Günther, Martin und ich) zu machen.
Das Wetter war kurios, aber zum Guten, denn es hatte Sturm, Gewitter, Blitze und sonst was geheissen, aber dennoch brannte ab 9 Uhr die Sonne herunter, wie man das eigentlich von einem Sommertag auch erwartet. Daher galt es vor allem immer viel zu trinken, was ich auch tat, und bei den letzten Stationen habe ich mir auch immer Bananen genommen, weil ich schon etwas hunger hatte und Energie soll es ja auch bringen. Die erste Hälfte lief eigentlich ganz normal ab, meine Beine spürte ich nur im üblichem Maße, aber die zweite Hälfte war dann schon etwas heftiger. Das lag auch unter anderem daran, dass der Weg teilweiße jetzt Steigungen und Gefälle enthielt und das nach ca. 33 Kilometern umso mehr weh tut und ausbremst. Aber immer mit einem Auge auf der Uhr, wollte ich nicht allzu lange mit einem Pace von über 5:10 min/km unterwegs sein und habe mich daher immer wieder zusammengerissen und bin schneller gelaufen. Die genaue Aufschlüsselung findet ihr in der kmz-Datei meines Forerunner, der mir sogar 500 Meter zuviel berechnete. Aber auf die Marathondistanz gesehen war das eine Abweichung von 1,18% mit der man leben kann.
Schön war vor allem, dass man einen Hang zum Ziel runter flitzen durfte und dann in die gut besuchte Zielkurve einbog. Bergab habe ich dann den letzten Kontrahenten, den ich noch sah, überholt und bin im Endspurt ins Ziel. Für eine kurze Zeit waren die Schmerzen vergessen, aber sobald man 50 Meter hinter dem Ziel zum stehen kommt, gehts erst richtig los .
Da heissts nur immer weiter gehen und gut ausschütteln, trinken und essen was geht und etwas dehnen. Problem ist nur, wenn man vorne dehnt droht immer der hintere Gegenspielermuskel zu streiken. Aber egal, geschafft! Noch ein paar ISO-Drinks und Erdinger Alkoholfrei und dann auf das letzte sich noch auf der Strecke befindende Teammitglied warten.
Insgesamt war es ein super Lauf, vor allem weil das Wetter nicht so schlimm war, wie angekündigt und weil Katha immer so fleißig mitgemacht hat. Genial ist die Landschaft um Füssen, das man aber niemandem sagen braucht, der nicht schon einmal “Märchenschlösser Postkarten” gesehen hat. Neuschwanstein, Hohenschwangau, Hopfensee, Forggensee, Schwansee… genial! Vor allem war es atemberaubend schön, dass am Hopfensee und am Schwansee Alphornbläser für die Gegend typisch musizierten. Gerade letzterer See liegt in den Bergen und dort hallte es einem schon von weitem entgegen. Für einen echten Bayern kann es ja nichts schöneres geben
Füssen selbst ist auch schön, vor allem die Innenstadt, aber einen Autoverkehr haben die, der ist enorm. Aber ich habe gehört, dass man mit diesen Millionen von Touristen ganz gut verdient. Da nimmt man das in Kauf.
An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an meine Kommilitonen Maria (und Christian), Maxi, Michi (und Toni) und Sabine, die mir die Startgebühr zum Geburtstag geschenkt haben.
Zeiten unseres Teams
Joe – 3:00:43
Günther – 3:17:44
Martin – 4:04:10
Ergebnis
netto – offiziell
42,195 km in 3 h 33 min 22 s (5 min 04 s /km)
Platz gesamt: 156 von 750 (20,8%)
Platz Herren: 148 von 623 (23,8%)
Platz M20: 011 von 037 (29,7%)
Kurios ist meine brutto Zeit, also die ab Startschuss:
3 h 33 min 33 s *schnaps*
kmz-Datei
Einen ausführlichen Bericht zum Marathon und viele Fotos von der Landschaft und dem Lauf selbst findet man auf www.marathon4you.de.
Ideales kühles Laufwetter heute Morgen in Mettenheim. Nach kurzer Anreise, dem Abholen der Startunterlagen und dem folgenden kurzen Warmlaufen, war ich auch schon am Start. Der Lauf war sehr schnell für mich und ich versuchte die anfangs herausgelaufenen 30 Sekunden, Vorsprung auf eine Endzeit von 40 Minuten, von Kilometer zu Kilometer bis zu letzt zu halten und es gelang mir schließlich auch.
Das bedeutet ich habe endlich die 40 Minuten-Marke geknackt!
Ich war eine Minute schneller als im letzten Jahr. Da ich schon wieder zu weit hinten startete darf man von meiner unteren Zeit noch 5 s abziehen, da meine Uhr 39 min 23 s netto im Ziel anzeigte. Ergebnis
brutto – offiziell
10 km in 39 min 27 s (3 min 57 s /km)
Platz gesamt: 051 von 296 (17,2%)
Platz Herren: 049 von 218 (22,5%)
Platz M20: 011 von 023 (47,8%)
Es ist vollbracht! Mein erster Berglauf wurde erfolgreich beendet. Das Wetter war zwar gar nicht so nett, da es immer leicht und manchmal normal geregnet hat, aber dafür wars auch nicht zu heiß. Der Lauf selber war eine Plagerei sonders gleichen. Meine Beinmuskulatur hat sich schon nach wenigen Höhenmetern verwundert bemerkbar gemacht, was da heute bloß los ist. Hilft aber nix, da wurde durchgelaufen. Auf dem ganzen Weg gab es nur eine Stelle am Berg die ca. 50 Meter eben war, sonst ging es immer bergauf. Zuletzt habe ich es aber geschafft durchzulaufen und kann sehr zufrieden sein. Das Teilnehmerfeld war sehr stark und mit Bergläufern gespickt. Meine Nettozeit ist 55 min 15 s, da ich und mein Cousin von ganz hinten starteten. Ergebnis
brutto – offiziell
7,5 km / 905 Hm in 55 min 21 s (7 min 23 s /km)
Platz gesamt: 053 von 108 (49,1%)
Platz Herren: 050 von 092 (54,3%)
Platz M20: 007 von 007 (100%)
Bei äusserst milden Temperaturen von 11°C fand heute der zweite Lauf der Ismaninger Winterlaufserie 2007/2008 statt. Die Strecke ging vom Sportpark weg an die Isar und dort dann auf Feldwegen flussabwärts bis zur Wendemarke und von da dann wieder zurück. Beim Rückweg hatte man mit etwas Gegenwind zu kämpfen. Beim Lauf selber ging es mir mässig gut, aber ich habe früh jemanden gefunden, der für diesen Tag genau die richtige Geschwindigkeit lief, sodass ich über 13 km in 5-20 Metern Abstand diesen verfolgte. Gut 1,5 Kilometer vor dem Ziel habe ich dann zum Überholen angesetzt, worauf derjenige sich an meine Fersen hing, wie ich nach dem Ziel von ihm erfahren habe. Also hat jeder den anderen als Lok benutzt.
Mit dem Ergebnis kann ich zufrieden sein, da ich 4 Sekunden je Kilometer schneller war als beim Halbmarathon in Altötting. Von der Zeit darf man noch 10 Sekunden abziehen, da ich erst nach diesen über den Start lief. Aber ohne Chip gibts keine Nettozeit (nur gedacht). Ergebnis
brutto – offiziell
16,8 km in 1 h 13 min 42 s (4 min 24 s /km)
Platz gesamt: 0277 von 1335 (19,5%)
Platz Herren: 0260 von 1026 (25,3%)
Platz M20: 0030 von 0079 (38,0%)
Heute hat es leider zu keiner guten Zeit für mich gereicht, aber das lag vor allem daran, dass es so viele Leute waren, die sich durch die teilweise engen Wege bewegten und ich noch dazu sehr weit hinten startete. Das kann man auch daran erkennen, dass meine Bruttozeit 44 min 56 s war. Das heisst ich war erst 2,5 Minuten nach dem Startschuss am Start. Aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis ganz ohne Druck zu Laufen sobald man nach Kilometer 1 mal auf die Uhr geschaut hat. Ausserdem konnte ich laufend andere Überholen, was ja auch ein schönes Gefühl ist.
Mit dabei waren der GG und der Alois, die ebenfalls einen netten Ausklang des Laufjahres 2007 suchten. Dank geht auch an meine Schwestern, die mir den Lauf und das zugehörige Funktionsshirt an Weihnachten geschenkt haben. Ergebnis
netto – offiziell
10 km in 42 min 26 s (4 min 15 s /km)
Platz gesamt: 0283 von 1973 (14,3%)
Platz Herren: 0262 von 1443 (18,2%)
Platz M20: 0048 von 0138 (34,8%)
An dem Tag nach dem Ironman auf Hawaii, an dem Tag an dem der München Marathon war, an dem Tag da war ich auch Laufen, in Dorfen.
Vom Wetter her war es gar nicht so schlecht. Die Sonne lachte herunter, aber vermochte dennoch nicht die kalte Luft zu wärmen. Ca. 12°C hatte es, was beim Laufen keine Probleme macht, allerdings muss man nach dem Lauf sofort wieder etwas anziehen und nicht durchgeschwitzt im Schatten rumstehen.
Ich wurde in meiner Altersklasse 4., Mikel 3., GG 9. und Rudel bei den 5 km in der Hobbyklasse 33.
Leider war ich langsamer als in Mettenheim, aber das kann an vielen Faktoren liegen. Ich fühlte mich nicht allzu lauffreudig heute, der Weg war zum Großteil aus Kies und auch Kopfsteinplaster, 90°-Kurven und ein Wendepunkt, bei dem man stark abbremsen muss, waren zu meistern. Das macht schon ein bißchen was aus, aber es ist nicht schlimm, dass es nicht unter 40 min gereicht hat. Ergebnis
brutto – offiziell
10 km in 40 min 39 s (4 min 04 s /km)
Platz gesamt: 044 von 174 (25,3%)
Platz Herren: 040 von 136 (29,4%)
Platz M20: 004 von 011 (36,4%)
Es ist vollbracht. Mein erster Halbmarathon ist beendet. Mit meiner Zeit bin ich sehr zufrieden, da ich auf 1 h 35 min spekuliert hatte, aber natürlich nicht wusste, ob ich es schaffe. Ich habe mich immer an andere Läufer dran gehängt und versucht auf keinen Fall abzureißen. Zeitweise spaltete sich das Feld (also das in meiner Sichtweite) genau hinter mir, sodass ich als letzter noch dran blieb. Von denen, die da vor mir waren habe ich aber nach und nach ich glaube alle überholt. Vorm Ziel noch ein Schlussspurt (Katha meinte, dass ich so böse geschaut habe, aber das werden die Fotos vom Stefan zeigen) mit einem aus meiner Altersklasse, wobei wir noch ca. 5 Läufer überholten, und dann war es endlich aus. Danach gab es Wasser, Erdinger Alkoholfrei, Obst, Müsliriegel usw. im Zielbereich für die Läufer. Ergebnis
netto – offiziell
21,0975 km in 1 h 33 min 55 s (4 min 28 s /km)
Platz gesamt: 0198 von 1248 (15,9%)
Platz Herren: 0194 von 1001 (19,4%)
Platz MHK: 0026 von 0112 (23,2%)
Der Lauf heute war eine sehr schöne Erfahrung und für mich war es auch erfolgreich. Bei sonnigem Wetter begaben sich 274 Läufer auf die 10 km Distanz. Dies war mein erster Lauf in Mettenheim seit dem 19.06.1993, also vor 14 Jahren. Damals lief ich die 0,5 km Strecke in 1 min 47 s. Insgesamt war ich schon 4 mal beim Mettenheimer Alleelauf und zwar beim 6. (1993), 5. (1992), 4. (1991) und beim 3. (1990) Ergebnis
brutto – offiziell
10 km in 40 min 27 s (4 min 03 s /km)
Platz gesamt: 070 von 274 (25,5%)
Platz Herren: 067 von 215 (31,2%)
Platz M20: 009 von 021 (42,9%)